Luzie Kurth (*1997 in Köln) ist Regisseurin und Multimedia-Künstlerin und lebt in Brüssel und Berlin. Ausgehend von Archivrecherchen, historischen Quellen und realen Geschichten entwickelt sie neue Formen des Storytellings. Essen und Esskultur sind wiederkehrende Themen ihrer Arbeit.
Seit 2006 ist sie als Schauspielerin tätig, seit 2016 zudem als Regieassistentin für öffentlich-rechtliche Radioproduktionen. In dieser Funktion arbeitete sie unter anderem an Produktionen mit Wolf Wondratschek, Mouse on Mars und Jörg Buttgereit. Geprägt von ihrer Radioarbeit versteht sie Stimme und Sound als integrale Bestandteile ihrer künstlerischen Praxis, mit denen sie politische Verhältnisse hörbar macht.
Sie studierte Theater- und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und verbrachte Studienaufenthalte am King’s College London sowie am El Colegio de México. Anschließend absolvierte sie einen Master in Angewandten Menschenrechten an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Ihr Dokumentarfilmdebüt BIG FISH – Rumba Rwandaise feierte 2024 im Centre Wallonie-Bruxelles in Paris Premiere.
Sie ist Mitglied von ARPI, ARRF, SCAM Belgique und SACD.